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Festlegung der Ziele und des Umfangs deines Projekts ​

Damit dein „Co-Creating Our City“ -Projekt erfolgreich ist, ist es unerlässlich, sich zunächst auf ein gemeinsames Verständnis davon zu einigen, wie Erfolg aussieht. Die frühzeitige Festlegung klarer Ziele und Rahmenbedingungen kann dir helfen, deine Zeit effektiv zu nutzen und konkrete Ergebnisse sowie Wirkungen auf städtischer Ebene zu erzielen.

Dazu gehört, konkrete Ziele für dein Projekt festzulegen:

  • Möchtest du ein bestimmtes politisches Problem lösen oder auf einen bestimmten Politikbereich Einfluss nehmen, wie zum Beispiel Nachhaltigkeit, Verkehr oder Wohnungswesen?
  • Oder besteht das Ziel darin, neue Lösungen zu entwickeln und das Engagement junger Menschen in der Stadtpolitik insgesamt zu stärken?

Es ist wichtig, den Umfang möglicher Maßnahmen frühzeitig zu klären, um mit den relevanten Akteur*innen in deiner Stadt in Kontakt zu treten, die Wirkung zu maximieren und Enttäuschungen bei der Umsetzung von Vorschlägen zu vermeiden. Außerdem wird so sichergestellt, dass das Projekt unter Berücksichtigung des richtigen Umfangs, der richtigen Reichweite und der richtigen Interessengruppen konzipiert wird.

Die Entwicklung einer Theorie der Veränderung für dein „Co-creating our City“ -Projekt kann in dieser Phase ein hilfreiches Instrument sein. Eine Theorie der Veränderung zeigt auf, wie und warum ein Projekt wie „Co-creating our City“ voraussichtlich zu den angestrebten Veränderungen führen wird. Für deine konkrete Stadt oder Gemeinde sollte sie darlegen, welche Veränderungen erreicht werden sollen, welche Aktivitäten und Partnerschaften dafür erforderlich sind, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie die Fortschritte gemessen werden sollen.

Stell dir die Veränderung vor, die du gerne sehen möchtest

Denke über diese möglichen Ergebnisse für dein „Co-Creating Our City“ -Projekt nach:

  • Eine konkrete Lösung für ein Problem (z. B. Nachhaltigkeit, Verkehr oder Wohnen), die die Bedürfnisse und Ansichten junger Menschen berücksichtigt
  • Neue Verfahren zur Kommunikation mit jungen Einwohner*innen oder zur Einholung ihrer Ideen
  • Ein Jugend-Newsletter oder ein Multimedia-Beitrag
  • Ein neues Programm oder eine neue Strategie zur Jugendbeteiligung
  • Ein regelmäßig stattfindendes Forschungsprogramm für junge Menschen in der Stadt
  • Neue Möglichkeiten zur Erhöhung der Transparenz bei städtischen Aufgaben, die junge Menschen betreffen
  • Möglichkeiten zur Beteiligung an oder zum Austausch mit städtischen Ämtern und Mitarbeiter*innen

Neben der Festlegung von Umfang und Zielen sollte auch gemeinsam mit den Beteiligten das langfristige Potenzial des Projekts besprochen werden. Handelt es sich um eine einmalige Initiative, soll es als Pilotprojekt für ein wiederkehrendes Programm dienen oder den Ausgangspunkt für einen dauerhaften Jugend- oder Bürgerbeirat innerhalb der Stadt bilden? Wenn diese Möglichkeiten frühzeitig berücksichtigt werden, lässt sich die Struktur des Projekts, der benötigte Ressourcenbedarf und seine langfristige Nachhaltigkeit besser planen.

Es ist außerdem sinnvoll, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, welche partizipativen Möglichkeiten in einer Stadt bereits bestehen. Möglicherweise gibt es bereits Strukturen für eine kontinuierliche Beteiligung junger Menschen, doch die Fragen lauten:

  1. Inwieweit entsprechen bestehende Programme den Bedürfnissen und Vorstellungen junger Menschen für ihre Community?
  2. Inwieweit können junge Menschen diese Möglichkeiten nutzen, um Entwicklungen und Ergebnisse mitzugestalten?
  3. Inwieweit haben sie das Gefühl, dass ihre Beiträge tatsächlich etwas bewirken?